2016

Das Wichtigste in fünf Sprachen 

Informationen für Flüchtlinge im Landkreis Marburg-Biedenkopf

„Willkommen im Kreis Marburg-Biedenkopf“ – unter diesem Titel haben das Diakonische Werk und die Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf eine Broschüre veröffentlicht, die Flüchtlingen helfen soll, sich besser zurechtzufinden.

Nach einigen Tipps zu deutschen Umgangsformen und Gepflogenheiten geben die Autoren Hinweise auf Beratungsstellen, Deutschkurse und rechtliche Fragen. Alltagsthemen rund um Wohnen, Essen, Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Bildung, Arbeit und die Kontaktmöglichkeiten zu den Religionsgemeinschaften werden ebenfalls aufgeführt. Eine Fülle von Telefonnummern, Internet- und E-Mail-Adressen geben weiterführende Hilfen.

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Der „Luther-Sound“ weht über den Marktplatz 

Marburg feiert den Reformationstag ökumenisch

In den vier großen Innenstadtkirchen, der Elisabethkirche, der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien, der Universitätskirche und der katholischen Kugelkirche, nahm der „Marburger Reformationsweg“ zum Marktplatz seinen Anfang. 499 Jahre nach der Veröffentlichung der 95 Thesen von Martin Luther, die als Auslöser der Reformation gelten, wurde das Jubiläum eröffnet. In einem Jahr wird es zum Höhepunkt und Abschluss kommen. Bis dahin wird es deutschland- und weltweit viele Veranstaltungen geben. So auch in Marburg.

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Der wichtigste Beruf bringt Sorgen und Dank vor Gott 

Landeserntedankfest des Hessischen Bauernverbandes

Die Stadtkirche und anschließend das Bürgerhaus waren gut gefüllt. Aus ganz Hessen waren Bauern, Politiker, Vertreter aus Kirchen, Verwaltungen und verbundenen Organisationen der Einladung des HBV gefolgt und zum Landeserntedankfest nach Bad Arolsen gekommen. Das Fest fand in diesem Jahr in einer zwiespältigen Atmosphäre statt. In allen Redebeiträgen wurden die Nöte und Sorgen der Landwirtschaft thematisiert. So wurde 2016 die schlechteste Getreideernte seit drei Jahren eingefahren.  Die niedrigen Preise für Lebensmittel, insbesondere der niedrige Milchpreis, decken nicht einmal die Kosten und die Arbeit der Bauern. Das hat bereits dazu geführt, dass etliche Betriebe aufgegeben haben und die Stalltür geschlossen wurde. Und nicht wenige fragen, ob es sich überhaupt noch lohnt, weiterzumachen.

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Die Zukunft des Handwerks 

Gottesdienst von Evangelischer Handwerksarbeit und Kreishandwerkerschaft 

Eine Tradition ist entstanden. Bereits zum neunten Mal feierten Vertreter der Kirche und des Handwerks miteinander den jährlichen Gottesdienst. Er stand unter dem Motto der Deutschen Handwerkerschaft: Die Zukunft ist unsere Baustelle.

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In schwierigen Zeiten viel erreicht 

Vertreter von Evangelischer Kirche und Regierungspräsidium treffen sich in der Erstaufnahme Einrichtung für Flüchtlinge in Neustadt 

Es ist mittlerweile der siebte Besuch, den Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), in einer Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung  für Flüchtlinge (HEAE) gemacht hat. Es sei ihm wichtig, zu zeigen, dass die Kirche sich für Flüchtlinge engagiere, begründet der Bischof sein Interesse.

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„Gesegnet und gesendet“

Tagung der Land-Kirchen-Konferenz zur Zukunft des Pfarrberufes auf dem Land

Die Kirche wandelt sich. Auch auf dem Land ist das so. „Das überkommene Pfarrerbild ist out, aber das Pfarramt ist und bleibt ein Schlüsselberuf für die Kirche!“ Mit diesen Worten eröffnete Oberkirchenrat Dr. Konrad Merzyn die Tagung der Land-Kirchen-Konferenz der EKD in Kassel. Wie kann in Zukunft die Arbeit bei einer Verantwortung für mehrere Kirchengemeinden gestaltet werden? Welche Rahmenbedingungen im Pfarramt sind hinderlich, welche Strukturen förderlich?

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Ein Spitzengespräch 

Bischof Martin Hein beim hessischen Bauernpräsidenten Karsten Schmal 

Waldeck-Sachsenhausen. Die Kuhherde bestimmt das Leben auf dem Hof von Karsten Schmal. 365 Tage im Jahr benötigen die Tiere die Aufmerksamkeit und die Arbeitskraft der Bauersfamilie. Zwei Arbeitskräfte in Teilzeit helfen. 180 Kühe werden im halboffenen Laufstall gehalten. „Jedes unserer Tiere hat seinen eigenen Charakter“, sagt Schmal. Das macht es notwendig, dass immer ein Familienmitglied beim Melken dabei ist. Ein ständiger Wechsel von Bezugspersonen ist für die sensiblen Tiere schwierig.

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Kirche mal anders 

Der Upländer Pilgerweg verbindet zwei besonders gestaltete Gotteshäuser 

Schwalefeld/Rattlar. Wasserrauschen. Das klingt gut. Nach Erfrischung. Die ersten drei Kilometer des Pilgerweges herüber von Willingen sind geschafft. In Schwalefeld nun noch ein Aufstieg über Treppen. Und dann steht da eine moderne Kirche, die von außen nichts Außergewöhnliches verheißt. Aufmerksamkeit weckt das Schild Pilgerkirche und das Geräusch fließenden Wassers vom Eingang her. Wer eintritt kommt in einen ganz besonderen Raum.

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Da hingehen, wo es schwierig ist 

Bischof Hein besucht den Evangelischen Kirchenkreis Marburg 

Marburg. Es war ein Marathon. Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein war in Stadt und südlicher Hälfte des Landkreises unterwegs. An dreieinhalb Tagen  besuchte er Menschen und Einrichtungen des Kirchenkreises Marburg. Alleine für die Gespräche waren im Kalender 21 Termine mit einem Zeitumfang von 34 Stunden vorgemerkt. Begleitet wurde er von Propst Helmut Wöllenstein, der im Sprengel Waldeck und Marburg als Vertreter des Bischofs fungiert. Den Besuchsplan hatte Dekan Burkhard zur Nieden zusammengestellt. Und dabei verzichtete zur Nieden als geistlicher Leiter des Kirchenkreises mutig darauf, das vorzuführen, was glänzt. Stattdessen führte er den Bischof bewusst an Orte und zu Kontakten, an denen Hilfe, Unterstützung und Beratung durch die Landeskirche nötig ist.

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Viele Erwartungen, lange Arbeitszeit, wenig Wertschätzung

Das Pfarramt hat sich verändert und das macht Stress 

Korbach. „Woran liegt es, dass wir ins Schwitzen kommen?“ Helmut Wöllenstein, Propst des Sprengels Waldeck und Marburg, fragte, woran das liegt: „Liegt es an ihnen selbst? Oder an den Kirchengemeinden? Oder an der Säkularisierung? Oder an der Kirchenleitung und den Strukturen der Kirche?“ Fast hundert Pfarrerinnen und Pfarrer aus den Gemeinden zwischen Fronhausen im Süden und Bad Arolsen im Norden des Sprengels waren am Mittwoch (15.06.) nach Korbach gekommen, um sich mit dem Stress in ihrem Beruf zu beschäftigen.

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Der Reichtum einer Evangelischen Kirchengemeinde

Ehrenamtliche gestalten das Außengelände der Kirche in Bracht

Diese Kirchengemeinde ist reich. Sie hat zwar nur wenig Geld – aber sie hat viele zupackende Menschen. Und das gleicht die fehlenden Euros mehr als aus. Rund um die Kirche und hinüber zum Martin-Luther-Haus, dem Gemeindehaus der Brachter, sind im letzten Jahr neue Wege und Flächen entstanden. Ordentlich gepflastert, schön anzusehen und behindertengerecht. Und das alles in ehrenamtlicher Arbeit.

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Mein Tod gehört mir!?

Ein Hospizabend zur Sterbehilfe

 

Korbach. Der Tod, oder eher die Frage, wie gestorben wird, ist ein Thema, das die Menschen bewegt. Der große Saal im Bürgerhaus Korbach war bis auf den letzen Platz gefüllt, Stühle wurden herbeigeschleppt, um allen Interessierten eine Sitzmöglichkeit anbieten zu können. Der Ökumenische Verein Ambulantes Hospiz Korbach hatte am Mittwoch (20.04.) zur Podiumsdiskussion eingeladen. Bewegende Fragen wurden angesprochen: „Was ist, wenn ich unheilbar krank werde? – Darf ich über mein Lebensende selbst entscheiden? – Was sagen Mediziner? – Wie ist die Rechtslage? – Welche ethischen Entscheidungen sind zu treffen und auf welcher Grundlage?“

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„Bitte rufen Sie nicht im benachbarten Laden an!“

Tag der offenen Tür im Kirchenkreisamt

Marburg. Ein modernes Amt ist entstanden. Helle Räume, moderne Arbeitsplätze, kurze Wege für die Mitarbeiter in den verschiedenen Sachgebieten und ein behindertengerechter Zugang. Das Kirchenkreisamt für die Evangelischen Kirchenkreise Kirchhain und Marburg ist nach über einjähriger Umbauphase fertig geworden. Dies war der Anlass für einen Tag der offenen Tür ...

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Ein Botschafter der Willkommenskultur

Mehmet Kirok ist Flüchtlings- und Integrationshelfer

Lahntal. Die Frau hat Blutungen bekommen. Sie ist hochschwanger und hat große Angst. Es ist Sonntagabend als das Telefon bei Mehmet Kirok läutet. Der Ehemann der Schwangeren ist dran. Auch er ängstlich – und hilflos. Was soll man da tun als Fremder in Deutschland? Kirok organisiert ... weiterlesen

Menschen helfen Menschen

Die Diakonischen Werke (DW) Marburg und Biedenkopf schließen sich zusammen

Friedensdorf. Es ist ein Zusammenschluss über die Grenzen der beiden Evangelischen Landeskirchen von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und Hessen-Nassau (EKHN) hinweg. Bereits seit dem 1. Januar 2016 ist das so. Aber es hat rund zehn Jahre gedauert bis es wirklich zum Zusammenschluss kam. Und das war Anlass für einen Festgottesdienst und anschließenden Empfang am vergangenen Donnerstag  in Friedensdorf.

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„Wenn dein Kind dich morgen fragt …“

Religionspädagogische und sprachliche Bildung in den evangelischen Kindertagesstätten

Marburg. „Wieso? Weshalb? Warum?“ Wenn Kinder fragen, kann das für Erwachsene ganz schön schwierig werden. Und wenn Kinder nach Gott fragen, dann geraten manche Erwachsene ins Stottern. In den Kindertagesstätten des Evangelischen Gesamtverbandes Marburg sollen Kinder gute Antworten aus einem gebildeten und gelebten Glauben heraus erhalten.

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2015

Suchtvorbeugung ist eine Herkulesaufgabe

Die Fachstelle für Suchtprävention feierte 20-jähriges Jubiläum

Etwa 30.000 Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf sind süchtig. Auf den ersten Plätzen stehen dabei die Abhängigkeiten von Nikotin (16.200), Alkohol (5.300) und Tabletten (4.100). Mit weitem Abstand folgen bei den Süchten das Internet (1.650), Glücksspiel (800), Heroin (440) und weitere harte Drogen. Es sind statistisch errechnete Zahlen, die Wolfgang Schmidt-Rosengarten, Geschäftsführer der Hessischen Landesstelle für Suchtgefahren, vorträgt. Aber hinter jeder einzelnen Ziffer steht ein Mensch. Und nicht allein dieser Mensch leidet, sondern auch seine Umgebung ist betroffen: Partner, Kinder, Familie, Menschen im sozialen Umfeld. weiterlesen

Bischof Hein: „In der Flüchtlingskrise sind wir als Kirche elementar gefragt!“

Brief aller evangelischen Bischöfe und Präsidenten wird am Sonntag in den Gottesdiensten verlesen

Wie muss die Kirche heute sein, um einladend zu wirken? Das war die Frage des Evangelischen Arbeitskreises der CDU (EAK), zu der er den Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eingeladen hatte. Am Montagabend (14.09.) hatten sich 50 Interessierte im Haus der Begegnung der Evangelischen Kirchengemeinde Rauschenberg eingefunden, um Prof. Dr. Martin Hein zu hören und mit ihm zu diskutieren.

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Nach langen Verhandlungen: Gelassenheit

Gemeinsames Religionspädagogisches Institut (RPI) der beiden evangelischen Kirchen in Hessen eröffnet

Marburg. „Religion braucht Bildung – Bildung braucht Religion“, mit einer Nebenbemerkung formulierte Studienleiter Matthias Ullrich das Thema des Tages. Feierlich wurde am Samstag (12.09.) das rpi der Evangelischen Kirchen von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und Hessen-Nassau (EKHN) eröffnet. Zukünftig werden Lehrende in Schule, Kirchengemeinden und Kindergärten von dieser Zentrale und acht Filialen mit Lehrmaterialien zur Religionspädagogik versorgt.

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Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies

Am Schöpfungstag erinnern die hessischen Kirchen an die Verantwortung für die Schöpfung

Herzhausen. Es ist das Zentrum des Nationalparks Kellerwald. Aber leider liegt das Zentrum am Eingang zum Park direkt an der vielbefahrenen Bundesstraße 252. Motorräder grollen oder sirren vorbei, LKWs rumpeln, Autos rauschen – es ist laut hier! Viel zu laut! Und unwillkürlich wünscht man sich in den Kellerwald hinein, denn da könnte es ruhig sein. Vielleicht so bisschen wie im Paradies.

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Fast zu viel Wasser für einen Taufgottesdienst

Menschen aus 16 Dörfern feiern unter freiem Himmel

„Wasser hatten wir schon genug“, stellte Pfarrer Dierk Brüning bei der Begrüßung zum großen Tauffest am vergangen Sonntag (19.07.) fest. Er spielte auf die kräftigen Regengüsse und Gewitter an, die während der Nacht und noch am Morgen über dem Landkreis niedergegangen waren. Um 9.00 Uhr war der Himmel immer noch dunkel gewesen, aber das Vorbereitungsteam entschied mit viel Mut, dass der Taufgottesdienst wie geplant auf dem Wiesengelände an der Wambach bei Ernsthausen stattfinden solle.

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„Wir brauchen einander!“

Das Handwerk möchte Flüchtlingen eine Chance zur Integration bieten

Die Leistungen des Handwerks liegen vor aller Augen. Die Klosterkirche Haina ist eine der schönsten Kirchen in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Und Dekanin Petra Hegmann musste nur dazu einladen, die Augen durch den gotischen Kirchenraum schweifen zu lassen, und allen wurde klar, welch einzigartige Kunst mittelalterliches Handwerk hervorgebracht hat.

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Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung, Fifty Shades of Grey und Jesus

Das beste aus fünf Jahren Marburger Predigt-Slam

„Ich bin Papst!“, träumt Bo Wimmer. Visionen einer friedlichen und gerechten Welt entstehen in diesem Traum, aber auch einiges, was nicht unbedingt papstgemäß ist. Aber egal, da Wimmer als Papst unfehlbar ist, kann er anordnen, was er will. Und alle folgen ihm auch. Nur am Schluss muss er feststellen: „Gott fand mich doof!“

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Viele Dank für die Blumen

Was Ehrenamtliche von der Kirche haben

Ohne die Ehrenamtlichen wird es künftig keine Kirche in den abgelegenen ländlichen Gebieten geben. Und vermutlich ist es auch in den anderen Gemeinden, ob Stadt oder Land, nicht anders. Wenn über die Zukunft der Kirche nachgedacht wird, führt das immer wieder zu diesem Thema, auch wenn es nicht ausdrücklich formuliert wird.

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Einfühlsames Zuhören und sensibler Beistand

Zum Umgang mit traumatisierten Menschen in Krisensituationen

Der Absturz der German-Wings-Maschine in den Französischen Alpen hat die Menschen bewegt. Als dann bekannt wurde, dass der Copilot die Maschine absichtliche gegen einen Berg flog, war das Entsetzen groß. Wer kann in solch einer Situation den Angehörigen helfen, damit auch nur ansatzweise zurecht zu kommen? Und was kann gesagt und getan werden. Die Pfarrer und Pfarrerinnen des Sprengels Waldeck und Marburg setzten sich in einer Konferenz  am Mittwoch (17.06.) mit der Notfallseelsorge in solch traumatischen Situationen auseinander.

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Eine Einladung an die Mühseligen und Beladenen durch die Jahrhunderte

Festgottesdienst und Jubiläumsauftakt zur Grundsteinlegung des Klosters Haina

Vor 800 Jahren gründeten Zisterzienser im Kellerwald ein Kloster. Im Gegensatz zu anderen Orden suchten sie die Abgeschiedenheit,  um fern aller Öffentlichkeit  und allem Prunk im Beten und Arbeiten Jesu nachzufolgen. Im Sommer 1215 wurde der Grundstein zum Bau der Kirche und des Klosters im Wohratal gelegt. Durch die Bewirtschaftung des Waldes und der landwirtschaftlichen Güter wurde das Kloster reich und mächtig. Es entstanden sehenswerte historische Gebäude. Am Sonntag (14.06.) versammelte sich eine große Gemeinde in der frühgotischen Klosterkirche zum Festgottesdienst.

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Konflikte, Mobbing und menschenwürdige Arbeit

Diakon und Gewerkschafter Manfred Abt in den Ruhestand verabschiedet

Seelische Wunden sind nicht sichtbar. Das unterscheidet sie von Verletzungen oder einer körperlichen Krankheit. Sie schmerzen aber gleichwohl und können das Leben zur Hölle machen. Auslöser für die Verletzungen sind meist Vorgesetzte oder Kollegen. Belastungen und Konflikte am Arbeitsplatz, mittlerweile kurz unter dem Begriff „Mobbing“ zusammengefasst, machen krank. Manfred Abt ist Mitarbeiter im kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt im Referat Wirtschaft – Arbeit – Soziales der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Er hat die Hilfe für Opfer und den Kampf gegen das Mobbing zu einem Schwerpunkt seiner Tätigkeit gemacht. Weiterlesen und Bildgalerie anschauen

Tausend Jahre an vier Tagen

Kirchengemeinde und Stadt feierten das  Jubiläum des Stiftes Wetter

„Vor Gott spielen wir nicht Theater!“ - so brachte es Pfarrerin Svenja Neumann zu Beginn des Festgottesdienstes auf den Punkt, um klar zu machen, dass man ein Fest des Glaubens in der Gegenwart feiere. Und doch reizt eine 1000-Jahr-Feier verständlicherweise dazu, in historisierende Gewänder zu schlüpfen. So waren mancherlei mittelalterlich anmutende Gewandungen und Rüstungen beim Jubiläumsfest des Kanonissen-Stiftes Wetter zu sehen. Es gab Pilgerbier und Pilgerbrot, Gesänge und Tänze von Kindern und Erwachsenen, Ökumenische Gottesdienste und Andachten, Kirchen- und Orgelführungen, Kinderspiele und Wanderungen. Von Himmelfahrt bis zum folgenden Sonntag Exaudi feierten Kirchengemeinde und Stadt Wetter in der Stiftskirche und auf dem Gelände des Klosterberges vier Tage lang. Weiterlesen und Bildgalerien anschauen

 

Bischof Hein informiert sich zum Thema „Kirche und Schule“

Religionsunterricht – Schulseelsorge - Schulgemeinde

Der Religionsunterricht hat es schwer. In einer Zeit, in der das religiöse Wissen und die religiöse Bindung zurückgehen, wird nach seiner Berechtigung gefragt. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die wissenschaftlichen Fächer, während die sogenannten „weichen“ Fächer wie z. B. Sport, Musik, Kunst und Religion als nicht so wichtig angesehen werden. Eine Klassenlehrerin empfiehlt da schon einmal ihren Schülern, das Fach zu schwänzen. Und es werden Stimmen laut, die die Religion am liebsten aus den Schulen verbannen möchten.

Für den Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Prof. Dr. Martin Hein, war dies Anlass zu einer dreitägigen Besuchs-  und Gesprächsmarathon in Schulen, Einrichtungen und Konferenzen auf dem Gebiet der Landeskirche.    Weiterlesen und Bildgalerie anschauen

Das Reformationsjubiläum kommt

Der Kirchenkreis Marburg bereitet sich auf das große Ereignis im Jahr 2017 vor


Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther laut Überlieferung 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. Darin stellte er sich gegen die damalige Praxis des Ablasshandels, die behauptete, dass die Menschen durch die Zahlung von Geld Erlösung erlangen könnten. Dagegen stellte er die Gnade und Liebe Gottes, die alleine im vertrauenden Glauben dem Menschen geschenkt werde. Luthers Thesenanschlag gilt als Auslöser der Reformation in Deutschland, an deren Ende auch die ursprünglich nicht beabsichtigte Spaltung der Kirche in verschiedene Konfessionen stand. Aber auch ein neues Menschenbild ging daraus hervor, und die  Auswirkungen der Reformation strahlen aus in die Aufklärung, das Verständnis der Menschenrechte, der Freiheitsrechte, der Staatsform … bis in die heutige Zeit.

500 Jahre danach ist das ein Grund zu feiern. Auf der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Marburg, die am Mittwochabend (25.03.) in der Trinitatiskirche in Wehrda zusammentrat, berichtete Dekan Burkhard zur Nieden von zahlreichen Aktivitäten und Planungen

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Nicht nur auf den Pachtzins sehen
Evangelischer Dienst auf dem Land in der EKD äußert sich zur Verpachtung von Kirchenland

 

Hein: „Nächstenliebe kennt keine Grenzen“
Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ in Gießen eröffnet

Erstmals haben die evangelischen Kirchen in Hessen ihre Hilfsaktion „Hoffnung für Osteuropa“ am Sonntag (22. Februar) in Gießen gemeinsam eröffnet. Die Initiative wurde 1994 von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ins Leben gerufen. Gefördert werden soziale Projekte im Gesundheitswesen, der Gewaltprävention, der Erziehung und Ausbildung in Mittel-, Südost- und Osteuropa. Die Spendenaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zeichen setzen für ein gerechtes Europa“. 

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Verloren in der virtuellen Welt

Marburger Projekt gegen Mediensucht erhält großzügige Spende

Der Sohn spielt Stunden über Stunden am PC oder der Spielekonsole. Die Tochter chattet und selbst beim Essen ist sie nur schwer dazu zu bewegen, nicht auf den Bildschirm zu starren. Das ist gar nicht so selten. Aber dann gehen irgendwann die Noten in den Keller. Freunde gibt es fast nur noch im Internet. Das Kind reagiert gereizt, wenn Computer oder Handy einmal nicht genutzt werden können oder dürfen. Und irgendwann fragen die Eltern besorgt: „Du bist ja nicht mehr Du selbst?!“. Der Medienkonsum kann suchtartige Züge annehmen. weiterlesen

Der Pegida-Bewegung den Wind aus den Segeln nehmen

Antigida: Eindrucksvolle Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und Angst vor dem Islam

Es war mit Abstand die größte Demonstration, die Marburg seit vielen Jahren gesehen und erlebt hat. 3500 Menschen waren am Montagabend (05.01.) gekommen und vom Hauptbahnhof in die Oberstadt gezogen. Dichtgedrängt standen sie auf dem Marktplatz. Ursprünglich hatten die beiden Studentinnen Hanna Streicher und Susann Trojahn, die die sogenannte Antigida-Demonstration organisiert und angemeldet hatten, mit 200 Menschen gerechnet. Später wurde die Zahl der erwarteten Teilnehmer auf 1500 nach oben korrigiert. Und dann das!

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2014

 

„Die Festung Europa muss geschleift werden“

Leidenschaftliches Plädoyer von Bischof Hein für eine veränderte Flüchtlingspolitik in der Europäischen Union

Es sollte um die ideellen Werte in der Europäischen Union gehen. Auf dem Podium in der Alten Aula der Philipps-Universität saßen am vergangenen Mittwoch (3.12.) deren Präsidentin Prof. Dr. Katharina Krause, der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Prof. Dr. Martin Hein, Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und von der Deutschen Bundesbank Dr. Manfred Scheuer, um unter der Moderation von Alois Theisen, dem Chefredakteur des Hessischen Rundfunks über ebendiese Werte zu diskutieren. Über weite Strecken ging es dann aber um den Euro und den derzeitigen Zustand der Gemeinschaft. Weiterlesen und Bildgalerie anschauen

Die Engagierten und das Engagement zusammenbringen

Grundausbildung für die „Freiwilligenkoordinatoren“ ist beendet

Ein Tusch. Beifall. Und dann werden die Zertifikate übergeben. Anstoßen mit Sekt und Orangensaft. Der Kirchenkreis Marburg hat jetzt 18 „Freiwilligenkoordinatoren“.

Für Anneke Gittermann von der Fachstelle für Engagementförderung der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck und Mike Bodenstein, der im Kirchenkreis als überregionaler Koordinator tätig ist, war es ein freudiger Tag. Aus 14 Gemeinden in zwei Kirchenkreisen hatten sich haupt- und ehrenamtliche Menschen an der Basisfortbildung „Freiwilligenkoordination“ beteiligt.

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„Zeigen, wer wir sind und was wir lieben“

Menschen aus 15 Gemeinden feiern Gottesdienst im Freien

Ernsthausen. Geschätzt waren es drei Tropfen Regen, die pünktlich um 11.00 Uhr fielen. Der Blick ging  sorgenvoll zum dunkel verhangenen Himmel - es blieb trocken. Und nachdem noch Wanderer und Radfahrer als letzte „Zufallsgäste“ in einem kleinen Anspiel begrüßt wurden, konnte Pfarrer Matthias Weidenhagen auch die anderen 250 Menschen willkommen heißen. Sie kamen aus Albhausen, Bracht, Burgholz, Emsdorf, Ernsthausen, Halsdorf, Hatzbach, Hertingshausen, Josbach, Langendorf, Rauschenberg, Schwabendorf, Wohra, Wolferode und der Wolfskaute. Und sie hatten sich zum ersten gemeinsamen Gottesdienst an dem idyllischen Teich bei Ernsthausen versammelt.

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Mit Herzklopfen auf den Bauernhof

Die ländliche Familienberatung „Familie und Betrieb“ feierte 20-jähriges Jubiläum

Kassel/Treysa. Es waren Menschen,  die  wissen, was sie wollen: helfen und beraten. So beschrieb es Dr. Elke Dührßen, die Vorsitzende des Landesbeirates Kirche im Ländlichen Raum am vergangenen Dienstag im Haus der Kirche in Kassel. 20 Jahre und ein Tag zuvor, am 7. Juli 1994 wurde in Treysa durch Bischof Christian Zippert „Familie und Betrieb“ als Familienberatung im ländlichen Raum ins Leben gerufen. Es war jetzt Anlass für eine Feierstunde und einen Empfang.

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Hilfe beim Studieren unter geänderten Bedingungen

20 Jahre Studienhaus der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck  (EKKW) in Marburg

Marburg. Am Anfang gab es viele Bedenken, Sorgen und sogar Ängste. Als vor 20 Jahren das Studienhaus der EKKW in Marburg gegründet wurde, da sorgte sich der Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität um die Freiheit der Lehre und um Konkurrenz in der Studienbegleitung. Aus den Gemeinden und Einrichtungen wurde kritisch nach den Kosten gefragt. Und die Studierenden fürchteten sich vor kirchlicher Kontrolle. „Der Anfang war spannend“, stellte Oberlandeskirchenrat Eberhard Stock, zugleich erster Studienleiter bei der Gründung der Einrichtung,  in seinen Erinnerungen fest.

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Sparen und effektiv werden

Das evangelische Kirchenkreisamt Marburg und das Stadtkirchenamt Marburg haben sich zusammengeschlossen

Marburg. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein banaler Vorgang: Zwei Ämter wachsen zusammen – was ist schon dabei? Der zweite Blick registriert eine große und namhafte Schar von Gratulanten aus Politik und Kirche. Zwei Ämter wachsen zusammen – das ist wohl doch etwas Besonderes. Dies wurde in der Festveranstaltung am vergangenen Dienstag deutlich, zu der sich im Hans-von-Soden-Haus 120 Personen versammelt hatten, um die Fusion der Kirchenämter zu feiern.

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Abraham als Vater der Ökumene von Juden, Christen und Muslimen?

Konferenz der Pfarrerinnen und Pfarrer im Sprengel Waldeck und Marburg

Korbach. Wie wäre das, wenn es ein Ökumene der Religionen gäbe? Zumindest müssten sich doch Judentum, Christentum und Islam auf eine gemeinsame Glaubensbasis verständigen können. Schließlich spielt in diesen drei Weltreligionen Abraham eine wichtige, vielleicht tragende Rolle. Könnte das nicht die Basis für ein friedvolles Miteinander sein? Vielleicht auch die Basis für ein geeintes Europa?

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Die Hilfe kommt an

40 Jahre Hilfe für Straßenkinder in Addis Abeba

Niederweimar. Ist es ein Tropfen auf den heißen Stein oder eine Erfolgsgeschichte? Für Pfarrerin Bettina Mohr ist die Antwort klar: „Es ist ein Wunder“. Und wenn man sich klar macht, was in 40 Jahren aus kleinen Anfängen geworden ist, dann mag man Mohr recht geben.

Mit 17 Kindern hatte 1974 alles begonnen, zur Zeit sind es 1014. Kinder, die in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba auf der Straße leben, wird durch Spenden aus den Kirchenkreisen Kirchhain und Marburg ein menschenwürdiges Leben und eine Ausbildung ermöglicht.

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Wie kann die Kirche im Dorf bleiben?

2. Fachtagung der Land-Kirchen-Konferenz der EKD

Kassel. „Glaubt ihr, so bleibt ihr“. Mit dieser Umkehrung der Tageslosung aus Jesaja 7,9  unter Auslassung eines zweimaligen „nicht“ gelang Bischof Dr. Martin Hein ein prägender Satz für den weiteren Verlauf des Tages. Auf Einladung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hatten sich über 70 Delegierte aus ganz Deutschland am 6. Mai im Haus der Kirche versammelt. Auf der Tagesordnung stand die Vorstellung zweier Studien zur Präsenz der Kirche in ländlich-peripheren Räumen. Anders gesagt: Wie kann es künftig gelingen, als Kirche in Regionen sichtbar zu bleiben, die mehr als 20 Kilometer von der nächsten Stadt entfernt liegen?

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Der Kirchenkreis Marburg wird Modellregion

Der Umgang mit Ehrenamtlichen soll professioneller werden

Marburg. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) macht sich auf den Weg.  Menschen, die sich ehrenamtlich in der Kirche betätigen, sollen künftig besser begleitet werden. Dazu hat die Landeskirche ein Fort- und Ausbildungsprogramm auf den Weg gebracht. Zwei Kirchenkreise gehen in der Landeskirche modellhaft voran. Neben Kaufungen ist das der Kirchenkreis Marburg. Pfarrer und Laien arbeiten dabei zusammen und wurden am vergangenen Dienstag und Mittwoch in einem Vorbereitungsseminar geschult.

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Der Kirchenkreis Marburg wird Modellregion

Der Umgang mit Ehrenamtlichen soll professioneller werden

Marburg. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) macht sich auf den Weg.  Menschen, die sich ehrenamtlich in der Kirche betätigen, sollen künftig besser begleitet werden. Dazu hat die Landeskirche ein Fort- und Ausbildungsprogramm auf den Weg gebracht. Zwei Kirchenkreise gehen in der Landeskirche modellhaft voran. Neben Kaufungen ist das der Kirchenkreis Marburg. Pfarrer und Laien arbeiten dabei zusammen und wurden am vergangenen Dienstag und Mittwoch in einem Vorbereitungsseminar geschult.

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„Ich gelobe es vor Gott“

Die Synode des Kirchenkreises Marburg hat sich konstituiert

Niederweimar. Es begann mit einem bewegenden Augenblick. Nach der Andacht traten alle neuen Synodalen vor Dekan Burkhard zur Nieden und gelobten feierlich mit Handschlag, Verantwortung für die Kirche zu übernehmen. Ein Augenblick, der während der nachfolgenden konstituierenden Sitzung nachwirken sollte. Sie war von zahlreichen Wahlen bestimmt und wurde doch in großer Einmütigkeit und zeitlicher Effizienz durchgeführt.

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„Wie wird es angenommen?“

Landrätin Kirsten Fründt besucht das Diakonische Werk Oberhessen

Marburg. Mit den meisten Bürgermeistern könne man gut zusammenarbeiten, stellte Ulrich Kling-Böhm fest. Und dass sich der Diakoniepfarrer auch auf eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Landrätin Kirsten Fründt freuen kann, das wurde schnell bei ihrem Antrittsbesuch im Diakonischen Werk Oberhessen (DWO) klar. Interessiert und fachkundig fragte Fründt während des Rundgangs in der Zentrale des DWO nach und würdigte die vielfältige sozialdiakonische Arbeit, die zahlreichen Menschen Beratung und Hilfe gibt.

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Zeichen setzen für ein gerechtes Europa

Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) eröffnet 21. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ in Marburg

Marburg. Seit zwanzig Jahren werden von der Spendenaktion der Evangelischen Kirchen soziale Projekte in Ost- und Mitteleuropa unterstützt. Am vergangenen Sonntag (09.03.) wurde in der Lutherischen Pfarrkirche in einem feierlichen Gottesdienst die 21. Aktion eröffnet.

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Das Vogelnest ist fit für die Kleinsten

Eltern und Kirchenvorstand helfen beim Umbau des Kindergartens

Cölbe. Schon länger bestand der Wunsch, die Evangelische Kindertagesstätte „Vogelnest“ so umzubauen, dass auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden können. Rund 22.500 Euro wurden vom Land Hessen zur Verfügung gestellt, dazu kamen Mittel der Evangelischen Kirchengemeinde Cölbe und des Kirchenkreises Kirchhain. Aber es reichte noch längst nicht, um den Umbau, der am Ende rund 117.000 Euro kosten sollte, zu finanzieren. Also begannen  Kirchenvorstand und Eltern um Spenden zu werben und das taten sie erfolgreich. Mehrere Einzelspenden gingen ein, Kollekten wurden eingestellt und die Eltern veranstalteten einen Second-Hand-Basar. Weitere Unterstützung kamen von der Sparkasse und der VR Bank Mittelhessen.

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„Ihr seid willkommen!“

Netzwerk zur Unterstützung von Asylbewerbern im Kirchenkreis

Gekenterte Boote vor Lampedusa und zahlreiche Menschen, die im kalten Mittelmeer ertranken. Regierungen, die den Fischern unter Strafandrohung verboten, Hilfe zu leisten. Unhaltbare Zustände in Flüchtlingslagern in Südeuropa. Ein Anschlag auf eine Unterkunft von Asylbewerbern in Wohratal. Die Nachrichten der letzten Monate haben die Menschen sensibler gemacht für die Nöte von Asylbewerbern.

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Lasst uns miteinander

Festgottesdienst zur Fusion der Kirchenkreise Twiste und Eisenberg

300 Liedzettel hatten nicht gereicht. Die Kilianskirche in Korbach war voll am vergangenen Sonntag. Offensichtlich war das Interesse der Menschen an dem neuen Kirchenkreis Twiste-Eisenberg groß. Gemeinsam wollten sie mit Dekanin Eva Brinke-Kriebel, Pfarrern, Synodalen, Kirchenvorstehern und Mitarbeitern in einem Festgottesdienst das neue Gebilde feiern.

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2013

„Eine Friedenshoffnung, die über diese Welt hinausgeht“

Bischof Hein besuchte die Gemeinschaft der Russlanddeutschen in Stadtallendorf

Stadtallendorf. „Da ist es schön“, singen sie. Gemeint ist der Himmel. Und der erste, dem sie dort begegnen wollen, das ist Jesus Christus. Sie singen es mit einem tiefen und volkstümlichen Glauben und in einem Deutsch, das aus einer weiten Vergangenheit und einer großen Entfernung herüberklingt. Die lutherische Gemeinschaft der deutschen Spätaussiedler in Stadtallendorf hat sich ihre eigenen Traditionen bewahrt. Regelmäßig trifft sich die kleine Gemeinde in der Herrenwaldkirche. Und jedes Jahr im Advent kommt Bischof Prof. Dr. Martin Hein aus Kassel zu Besuch.

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Kein Kindergeburtstag

Das Hans-von-Soden-Institut wird zehn Jahre alt

Marburg. Es ist eine Erfolgsgeschichte – diese Einschätzung wurde in den Festreden und in den  Gesprächen wiederholt vorgetragen. Am 1. Dezember 2003 wurde das Hans-von-Soden-Institut in Marburg eröffnet. Es wird gemeinsam vom Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) getragen. Nach fast zehn Jahren traf man sich am vergangenen Mittwoch in der Alten Aula zur Akademischen Festversammlung, um das Jubiläum angemessen zu begehen. Gekommen waren etwa 60 Vertreter des Landeskirche, der Universität und der Marburger Bevölkerung.

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Eine Punktlandung am Reformationstag

Neues Marburg-Buch ist im Buchhandel erhältlich

Marburg. Das hätte man nicht erwartet: Ein junges Paar sitzt auf einem Baumstamm an der Lahn; im Hintergrund das Landgrafenschloss. Oder: der Sänger einer Band vor einem offensichtlich gut gelauntem und singenden Publikum auf dem Marktplatz. Fotografien vom romantischem Marburg und dem Maisingen sind der Auftakt zum Marburg-Heft der Reihe „Orte der Reformation“.

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Auf halber Stelle mit ganzer Kraft für den Kindergottesdienst

Einführungsgottesdienst von Pfarrerin Katrin Rouwen und Weihnachtsworkshop

Marburg-Michelbach. Ein Feuerwerk an Ideen. Die Augen blitzen. Katrin Rouwen hat sich Gedanken gemacht, wie Gottesdienste gefeiert werden könnten, in denen sich kleine und große Menschen wohl fühlen. Nein, keine Familiengottesdienste im traditionellen Sinne sind gemeint. Alle Generationen  feiern gemeinsam  eine Liturgie mit vertrauten Elementen ohne über- oder unterfordert zu werden. Aber warum  im Verkündigungsteil nicht auch für die Erwachsenen einmal andere Formen. Predigt ja – aber es muss ja nicht jedesmal sein. Wie wäre es z. B. mit einen Smalltalk mit dem Pfarrer. Oder eine Power-Point-Vorführung, oder …? 

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Eventmanagerin und Seelsorgerin

Svenja Neumann ist Pfarrerin bei der Landesgartenschau

Ein Jahr wird das Event vorbereitet, am 26. April 2014 ist es soweit: die Landesgartenschau in Gießen wird eröffnet. Und damit öffnet auch die Lichtkirche ihre Pforten, in der die hessischen Kirchen die Besucher empfangen. Man nimmt es Svenja Neumann ab, wenn sie sagt: „Ich freue mich auf die Landesgartenschau!“ Ein „endlich es dann soweit“ schwingt mit in dieser Vorfreude.

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Wie gefährlich ist Magic?

Glücksspielvorwürfe gegen das Jugendhaus compass sind nicht zu halten

Dunkle Gestalten im Hinterzimmer. Karten in den Händen. Cooler Blick aus Schlitzaugen. Wenig Worte - hoher Einsatz. Das Taschengeld liegt auf dem Tisch. Darf man sich das so vorstellen? „Vorwurf: Glücksspiel im Jugendhaus“ hatte die Oberhessische Presse (OP) am 5. September auf Seite 3 getitelt. In der Unterzeile wurde dann die Ahnungslosigkeit der Verantwortlichen behauptet: „Evangelische Kirche weiß von nichts“.

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Auf der Suche nach Gerechtigkeit und Frieden

Arbeitsgruppe des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) traf sich in Marburg

Wenn es um die Taten der Gerechtigkeit geht, und wenn Bischöfe und hohe Kirchenvertreter aus der ganzen Welt sich in Marburg treffen, dann bekommt das einen anschaulichen Namen: Elisabeth. Und obwohl sich die Arbeitsgruppe mit Themen aus der Gegenwart auseinandersetzte, wurde das Tun des Gerechten an dieser Person erkennbar: an Elisabeth von Thüringen.

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Die Bauernhöfe sollten sich öffnen

Bischof Hein besuchte den Hof der Patronatsfamilie von Loewenstein

Jesberg-Repitch. Die Landwirtschaft hat in der öffentlichen Wahrnehmung ein schlechtes Image – und das hat sie nicht verdient. Darin war sich die Runde, die sich auf den Wickershof der Familie von Loewenstein in Reptich versammelt hatte, einig.  Anlass zu diesem Treffen war die Visitation von Bischof Prof. Dr. Martin Hein im Kirchenkreis Fritzlar. Die Situation der Landwirtschaft in der Region ist Hein ein Herzensanliegen und so war er gerne der Einladung der Familie von Loewenstein gefolgt.

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Herr und Diener in einer bunten Kirchenlandschaft

Hermann Köhler als Dekan des Kirchenkreises Kirchhain eingeführt

Das Kulturspektakel mit der Rockband „Softeis“ auf der Amöneburg hat ihm super gefallen. Und einiges von den zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten in den Kirchengemeinden hat er mit Freude wahrgenommen. Hermann Köhler hat sich bereits in seinem neuen Kirchenkreis Kirchhain umgeschaut.

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Die Armut der vielen und der Reichtum der wenigen

Arbeitsbereich Wirtschaft- Arbeit-Soziales lud zur Debatte über den Sozialbericht in Hessen

„Wenn uns jemand vor 25 Jahren gesagt hätte, es wird in jeder größeren Stadt Tafeln für bedürftige Menschen geben, hätten wir uns in Grund und Boden geschämt.“  Mit deutlichen Worten beklagte Susanne Selbert die neue Armut in Deutschland. Die erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Kassel stellte am 28. Februar im Berufsbildungswerk Nordhessen in Kassel den 1. Sozialbericht des Landes Hessen vor. Eingeladen hatte das Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

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