News Update

Guten Morgen! 


Heute hat die OP eine Bildergalerie auf der zweiten Seite, die allerlei Leute mit allerlei Instrumenten auf allerlei Balkonen beim Spielen der Ode an die Freude zeigen. Das finde ich richtig gut. Außerdem haben mich mehrere Leute aufmerksam gemacht, dass bei Ihnen die Posaunenchöre je einzeln von Balkonen, aus Fenstern und Gärten "Der Mond ist aufgegangen" gespielt haben. Das finde ich ebenfalls ganz toll und beides ist nachahmenswert.

Der Marburger Sozialpsychologe Prof. Dr. Ulrich Wegner weist in einem Interview der OP darauf hin, wie wichtig gerade jetzt soziale Kontakte sind, weil Isolation krank mache. Vieles ließe sich ja auch mit dem geforderten Abstand durchführen. Telefonieren, Skypen etc. Und da wir glücklicherweise keine Ausgangssperre haben müsse niemand in der Wohnung hocken. Im Gegenteil, gerade jetzt könne man in den Wald und ins Feld gehen. Ich bin gestern Nachmittag ein Stück auf dem Burgwaldpfad gelaufen. Bei ein paar Begegnungen haben wir uns auf drei Meter Distanz gut unterhalten und das hat uns allen gut getan. Bilder gibt es auf kgbalzer.net.

Das bringt mich auf ein Gespräch, das ich gestern mit Dr. Jürgen Römer, dem Leiter der Dorf- und Regionalentwicklung im Landkreis Waldeck-Frankenberg hatte. Wir sind beide überzeugt, dass das Landleben in Zeiten wie diesen ein paar Vorteile hat. Interessant wird es, wenn die Krise vorbei ist. Entdecken die Leute diese Vorteile vielleicht auch gerade durch das Homeoffice? Arbeiten kann man mittlerweile auch auf dem Land gut von zuhause aus.

In der HNA gibt es heute ein lesenswertes Interview mit Dekan Christian Wachter. Über Facebook berichtet Wachter regelmäßig über "Neues aus der Arche" und sieht die Geschichte als Hoffnungsbild. Die Redakteurin der Schwälmer Allgemeinen mag dem nicht recht zu folgen.

Heinz Gerlach, der ehemalige Dekan des Kirchenkreises Twiste wird heute 80 Jahre alt. Die Waldeckische Landeszeitung gratuliert und zeigt die Stationen seines Lebens auf. Der Gratulation schließe ich mich an.

Noch ein Link:

In Berlin wurden 46 Friedhöfe gesperrt, weil sie als Fußball- und Spielplätze missbraucht wurden. Nach heftigen Protesten der Angehörigen will die Evangelische Kirche das Verbot wieder lockern. Das berichtet der Tagesspiegel:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/schliessungen-nach-fehlverhalten-friedhoefe-als-spielplaetze-und-treffpunkte-missbraucht/25672318.html


Herzliche Grüße

Kally Balzer

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